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Bestellerprinzip

Mit der Änderung des Wohnungsvermittlungsgesetzes vom 1. Juni 2015 wurde die Übernahme der Maklerprovision auf dem Wohnungsmarkt neu geregelt und das Bestellerprinzip eingeführt. Das Bestellerprinzip bedeutet, dass Immobilienmakler von der Person zu bezahlen sind, die ihnen den Auftrag erteilt hat. Doch gilt das Bestellerprinzip auch bei Verkaufsimmobilien? Inwiefern ist es möglich, dass Vermieter die Maklerprovision an die Mieter weiterberechnen? Wann lohnt es sich für Vermieter und Mieter, trotz Bestellerprinzip einen Makler zu engagieren und zu bezahlen, und wann kann man die Maklercourtage von der Steuer absetzen? – In unserem Ratgeber-Artikel werden Sie Antworten auf all diese wichtigen Fragen zum Thema Bestellerprinzip finden.

1. Was genau bedeutet das Bestellerprinzip?

Seit dem 1. Juni 2015 gilt in Deutschland das Bestellerprinzip bei der Bezahlung der Maklerprovision nach der Vermittlung einer Mietimmobilie. Das bedeutet, dass die Maklerprovision von der Partei zu bezahlen ist, die den Makler engagiert hat. Da es in den meisten Fällen die Vermieter sind, die einen Immobilienmakler einschalten, müssen sie auch seine Courtage bezahlen.

Mit der Neuregelung der Maklerprovision wollte der Gesetzgeber verhindern, dass Mieter die teuren Gebühren übernehmen müssen, wenn sie den Makler gar nicht selbst eingeschaltet bzw. ausgesucht haben. Bis zur Gesetzesänderung vom 1. Juni 2015 war es nämlich gängige Praxis, dass Immobilienbesitzer zwar einen Makler bestellten, die Mieter aber die Maklerkosten trugen, wenn sie sich das Objekt von dem Makler zeigen ließen und im Ergebnis einen Mietvertrag unterschrieben.

Nach der Gesetzesänderung vom 1. Juni müssen Mieter die Maklerprovision nur dann bezahlen, wenn sie selbst einen Makler engagiert haben, der exklusiv für sie eine Wohnung sucht und im Ergebnis seiner Bemühungen ein Mietvertrag zu Stande kommt.

2. Gilt das Bestellerprinzip auch bei Verkaufsimmobilien?

Das Bestellerprinzip gilt ausschließlich, wenn ein Haus oder eine Wohnung zur Miete vermittelt wurde. Bei der Vermittlung von Verkaufs- oder Gewerbeobjekten greift die Neuregelung zur Übernahme der Maklerprovision vom 1. Juni 2015 nicht. Bei Verkaufsimmobilien gilt nach wie vor, dass Käufer, Verkäufer und Makler vereinbaren können, ob der Besitzer oder der Käufer die Maklerprovision zu tragen hat. In Regionen mit einer großen Nachfrage nach Wohnraum sind es meistens die Käufer, die die Provision übernehmen. In Regionen, wo die Nachfrage deutlich geringer ist, wird die Provision oft von den Immobilienbesitzern übernommen. Es ist aber auch möglich, dass Käufer und Verkäufer sich darauf einigen, die Maklerkosten untereinander aufzuteilen.

3. Die Maklerprovision an die Mieter weiterberechnen?

Der Gesetzgeber hat ausgeschlossen, dass Vermieter die Maklerprovision an die zukünftigen Mieter weiterberechnen dürfen. Viele Wohnungssuchende befürchten aber, dass sie durch eine höhere Miete die Maklerprovision nach Vertragsabschluss indirekt doch tragen müssen. Durch die Mietpreisbremse können Vermieter aber nicht unbegrenzt die Miete für ihr Objekt erhöhen.

4. Als Vermieter trotz Bestellerprinzip einen Makler engagieren?

Viele Immobilienbesitzer entscheiden sich, ihr Objekt selber zu vermieten, um die Maklerkosten zu sparen. Diese Entscheidung kann sinnvoll sein, wenn man genug Zeit und die entsprechenden Kenntnisse hat oder bereit ist, sich diese anzueignen. Denn für die Immobilie müssen ein Exposé erstellt und Inserate geschaltet werden. Außerdem muss man telefonisch gut erreichbar sein, die Besichtigungstermine selber organisieren und betreuen und sich mit den Mietinteressenten auseinandersetzen.

Trotz Bestellerprinzip kann es sich für Vermieter also lohnen, einen Makler zu bestellen: Man kann einen Makler aussuchen, dessen Dienste gut zu einem passen. Makler können einen sinnvollen Preis für das Objekt empfehlen, der der aktuellen Marktlage entspricht, die Immobilie bewerben, sämtliche Besichtigungstermine koordinieren und prüfen, ob potentielle Mieter solvent sind.

5. Als Vermieter die Maklerprovision von der Steuer absetzen?

Vermieter, die einen Makler bestellt haben und seine Provision bezahlen müssen, können die Kosten zusammen mit weiteren Werbungskosten im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend machen.

6. Als Mieter einen Makler mit der Wohnungssuche beauftragen?

Der Gesetzgeber hat die Übernahme der Maklerprovision neu geregelt und das Bestellerprinzip eingeführt, um Wohnungssuchende finanziell zu entlasten. In manchen Fällen kann es sich für Mieter dennoch lohnen, selbst einen Makler zu engagieren und die Kosten für ihn zu tragen. Wenn man auf der Suche nach einem ganz besonderen Objekt ist und weiß, dass ähnliche Wohnungen selten und gleichzeitig sehr gefragt sind, ist es oftmals sinnvoll, einen Experten einzuschalten. Er kennt der Markt wesentlich besser, hat ein breites Netzwerk und kann schneller ein Objekt finden, das zu den vorgegebenen Kriterien seiner Kunden passt. Auch Mieter, die berufsbedingt umziehen müssen und wenig Zeit haben, in der fernen Stadt eine neue Bleibe zu suchen, entscheiden sich oft für einen Makler. Er kann nach passenden Wohnungen suchen und sie seinem Kunden vorschlagen – noch bevor dieser seine neue Arbeitsstelle antritt.

Der Gesetzgeber hat ausdrücklich bestimmt, wie hoch die Maklerprovision sein darf, wenn Mieter einen Makler engagiert haben: Sie darf höchstens zwei Monatskaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer betragen.

7. Als Mieter die Maklerprovision von der Steuer absetzen?

Der Gesetzgeber hat die Übernahme der Maklerprovision neu geregelt und das Bestellerprinzip eingeführt, um Wohnungssuchende finanziell zu entlasten. In manchen Fällen kann es sich für Mieter dennoch lohnen, selbst einen Makler zu engagieren und die Kosten für ihn zu tragen. Wenn man auf der Suche nach einem ganz besonderen Objekt ist und weiß, dass ähnliche Wohnungen selten und gleichzeitig sehr gefragt sind, ist es oftmals sinnvoll, einen Experten einzuschalten. Er kennt der Markt wesentlich besser, hat ein breites Netzwerk und kann schneller ein Objekt finden, das zu den vorgegebenen Kriterien seiner Kunden passt. Auch Mieter, die berufsbedingt umziehen müssen und wenig Zeit haben, in der fernen Stadt eine neue Bleibe zu suchen, entscheiden sich oft für einen Makler. Er kann nach passenden Wohnungen suchen und sie seinem Kunden vorschlagen – noch bevor dieser seine neue Arbeitsstelle antritt.

Der Gesetzgeber hat ausdrücklich bestimmt, wie hoch die Maklerprovision sein darf, wenn Mieter einen Makler engagiert haben: Sie darf höchstens zwei Monatskaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer betragen.